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Deutsches Bundesamt warnt offiziell vor Internet Explorer

Das ist ein harter Schlag für Microsoft, denn das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) hat eine offizielle Warnung bezüglich des Internet Explorers von Microsoft ausgesprochen. Nach den Hackerangriffen auf Google in China in der vergangenen Woche, wurde nun dazu geraten, lieber das Konkurrenzprodukt Firefox zu benutzen.

Nach dem Bekanntwerden von Sicherheitslücken im Internet Explorer befürchtet das Bundesamt Gefahr für persönliche Daten. Private Computer könnten ausgespäht werden, und schädliche Software könnte zu großen Datenverlusten führen. Neben dem erwähnten Firefox von Mozilla erwähnt das BSI als sicherere Alternativen noch Safari von Apple oder den Browser Chrome von Google.

In der Verlautbarung hieß es nach Angaben von Diepresse.com, von der gravierenden Sicherheitslücke seien absolut alle Versionen des Explorers betroffen, Microsoft aber meldete sich unverzüglich zu Wort und versuchte zu relativieren. In einer ersten Stellungnahme hieß es daher, das Problem würde derzeit ausschließlich bei älteren Versionen auftreten.

Barbara Josef, Sprecherin von Microsoft erklärte dazu: 'Die Angriffe können nicht über den IE 8 ausgeführt werden. Somit ist die Sicherheit mit dieser Version gewährleistet.' Außerdem gäbe es absolut keine Hinweise, dass auch Privatpersonen von den Hackern ins Visier genommen würden, so die Sprecherin. Mit einem Update auf IE 8 gäbe es ohnehin keinen Grund eine Warnung für den Explorer auszusprechen...

Bild: Jeff Wilcox (Flickr), Hobvias Sudoneighm (Flickr)

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