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Deutsche Firma geht mit dem WePad in Konkurrenz zu Apple

Die ganze Welt scheint derzeit einzig und allein im iPad-Rausch dahin zu schwimmen, und Konkurrenz gibt es weit und breit nicht – doch weit gefehlt, die deutsche Firma Neofonie präsentierte am Dienstag mit seinem WePad eine echte Alternative zum großen Branchenführer Apple. Wie aus dem Nichts schoss die Geschäftsführung mit der Präsentation des Tablet-PCs an die Öffentlichkeit.

Dabei soll das Alternativ-Gerät in erster Linie mit viel größerer Offenheit und Flexibilität punkten – denn anders als bei Apple, die ja mittlerweile dafür bekannt sind, alle äußeren Einwirkungen auf Hard- und Software im Keim zu ersticken, setzt das WePad in erster Linie auf Open Source-Produkte. Auch das Betriebssystem soll auf einer frei verfügbaren Variante von Linux-Android basieren, über den Android-Markt sollen dann Apps wie beim iPad installierbar sein.

Allerdings konnten die faszinierten Journalisten bei der Pressekonferenz in München das Gerät noch nicht voll unter die Lupe nehmen – es hakte noch ein wenig. Das Gerät, das Geschäftsführer Ankershoffen aus seinem Aktenkoffer zog, war noch nicht voll betriebsbereit: 'Dieses WePad hier kommt gerade frisch aus dem Zoll, wurde also jetzt erst vom asiatischen Hersteller eingeflogen und ist noch nicht für die Benutzung freigeschaltet', so Ankershoffer entschuldigend.

Stattdessen liefen auf dem Gerät lediglich einige Demovideos, die zeigen sollten, wie das WePad zukünftig funktionieren soll und welche Features es besitzt. Und sollte sich nicht alles nur als heiße Luft entpuppen, braucht sich das WePad tatsächlich nicht hinter Apple zu verstecken. Mit einem 11,6 Zoll Display ist es etwas größer als das iPad, es besitzt einen 1,66 Gigahertz Intel Atom Prozessor und wahlweise 16 oder 32 Gigabyte Speicher.

Ganz anders aber als bei Apple gibt es hier zahlreiche Schnittstellen. So finden sich zwei USB-Ports, ein HDMI-Cardreader sowie ein Multipin-Connector an dem Gerät, und auch Flash läuft ganz normal auf dem WePad. Preislich liegen die Geräte sehr nah beinander, das Einstiegsmodell des WePad, das leider erst ab Sommer ausgeliefert werden kann, kostet gerade einmal 449 Euro, eine spätere Version mit UMTS kosten 569 Euro – wir finden: echte Konkurrenz für das iPad!

Hier gibt´s die Präsentation in Bild und Ton

Quelle: Focus.de
Bild: YouTube

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