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Datenschützer fordert: Facebook muss alle Daten löschen

Facebook und das Thema Datenschutz – eine unendliche Geschichte. Nun hat sich ein Datenschützer aus Hamburg zu Wort gemeldet und dem sozialen Netzwerk vorgeworfen, gegen geltendes europäisches Recht zu verstoßen. Und schließt dem Vorwurf eine ganz drastische Forderung an.

Wenn es nach Facebook ginge, dann würde die Anonymität im Internet komplett abgeschafft werden. Wie Google Plus es schon von Anfang an praktiziert, überlegt jetzt auch Mark Zuckerbergs Social Network, ob Fantasienamen untersagt und nur noch Klarnamen zu gelassen werden sollen.

Doch bis es soweit ist, geht es erst mal um den Datenschutz. Denn mit dem neuen Feature Gesichtserkennung verstößt Facebook gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht. Das jedenfalls behauptet der Hamburger Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar laut chip.de.

Der Datenschützer konkretisiert seine Behauptung: 'Für eine Speicherung von biometrischen Merkmalen ist eine vorab erteilte, unmissverständliche Einwilligung der Betroffenen erforderlich.' Das habe Facebook definitiv bei keinem seiner über 500 Millionen Mitglieder gemacht. Deshalb formuliert der Datenschützer eine unmissverständliche Forderung. Facebook solle alle gesammelten Daten löschen.

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