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Datenschutz: Mal wieder Ärger um Facebook

Irgendwie kommt das soziale Netzwerk Facebook nicht zur Ruhe - Das hat es aber selbst zu verantworten, denn immer wieder versucht es, die Datenschutzbestimmungen zu lockern. Jetzt sollen Userdaten sogar automatisch an Dritte weitergegeben werden dürfen.

Noch vor wenigen Tagen habe laut Focus online die Stiftung Warentest bemängelt, dass es mit der Datensicherheit bei Facebook nicht so weit her ist. Wer nicht möchte, dass seine persönlichen Infos an Dritte weitergegeben werden, muss dies erst mal in einem komplizierten Verfahren in den persönlichen Einstellungen so abspeichern.

Nun hagelt es wieder Kritik an Facebook. Die Daten der zig Millionen Nutzer von Facebook sollen künftig automatisch an ausgewählte Firmen weitergegeben werden. Dies solle den Usern helfen, auch außerhalb von Facebook nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich zu machen, heißt es laut Focus online. Wer keine Lust auf diese 'nützlichen Erfahrungen' hat, schaut in die Röhre: Die Nutzer sollen quasi gezwungen werden, die Daten weiterzugeben. Facebook findet das ganze nicht so schlimm, denn es seien eh nur die Daten, die jeder in Suchmaschinen einsehen kann, also Profilbild oder Name.

Laut einer Sprecherin von Facebook handele es sich jedoch nur um eine kleine, ausgewählte Anzahl externer Webseiten, die diese Daten erhalten sollen. Das ganze ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Wie immer fragt Facebook erst mal seine Nutzer, was sie von der Idee halten. Und die laufen erwartungsgemäß Sturm gegen die Absicht von Facebook, persönliche Daten automatisch weiterzugegeben.

Bild: Facebook

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