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Datenobergrenze für Festnetzkunden - das Ende der Flatrate?

Es zeichnet sich ein Ende der beliebten Internet-Flatrate ab: Telekommunikationsunternehmen wie die Telekom, ihre Tochterfirma Congstar, Kabel Deutschland und Vodafone haben eine Obergrenze für den Datentransfer beim Surfen für Festnetzkunden angekündigt.

Somit wäre bald mit den Ohne-Ende-Surfen beim Computer zu Hause Schluß - bis jetzt gab es seitens der Unternehmen aber noch keine festen Zusagen.

Das Ende der Flatrate?

Nachdem das große Telekommunikationsunternehmen Telekom angekündigt hat ab 2016 eine Datenobergrenze einzuführen und somit die Flatrate für DSL-Kunden abzuschaffen, gaben auch andere Telekommunikationsunternehmen die Information heraus, dass sie der Telekom folgen wollen.

Darunter befindet sich Congstar, das Telekom-Tochterunternehmen. Congstar hatte seine Vertragsveränderungen für 2014 angekündigt. Daneben gehört auch Vodafone zu den Unternehmen, das eine Reglementierung der DSL-Flatrate für Festnetzkunden einrichten möchte. Die Kunden von Vodafone sind von diesen Nachrichten rund um die Reglementierung der Flatrate bei den einzelnen Unternehmen nicht begeistert. Kabel Deutschland, das vor kurzem von Vodafone übernommen wurde, verfügt schon nicht mehr über eine DSL-Flatrate, die Festnetzkunden müssen sich mit 10 Gigabyte pro Tag zufrieden geben.

Die Telekom hat indes allerdings betont, dass für bestehende Kunden keine Veränderungen in Kraft gesetzt werden sollen. Die Datenobergrenze soll erst ab 2016 in Kraft treten. Doch wird die Reglementierung eine große Veränderung für den Kunden bedeuten.

Normalsurfer benötigen 15 bis 20 Gigabyte monatlich. Wer gerne Videos schaut und sich viel im Netz bewegt, benötigt mehr. Welches Datenpaket dann in Frage kommt, müssen die User abhängig von ihrem Surfverhalten auswählen.

Warum so plötzlich eine Grenze?

Die Telekom hat den Entschluss gefasst, die Flatrate abzuschaffen, um Vielsurfer mehr zur Kasse zu beten. Vor allem Internet-User, die das Netz nutzen, um online Spiele zu spielen oder Videos über das Internet schauen, sollen für ihren Mehrverbrauch zahlen. So können die Kosten, die die Brandbreiten-Ausweitung verursacht, finanziert werden.

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