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Das Onlinegame 'Wirf den Berlo'

Mit dem Onlinegame 'Wirf den Berlo' kann jeder spielerisch seinen Beitrag dazu leisten, Silvio Berlusconi aus der G8 zu werfen. Die Organisation ONE initiierte die Kampagne, um leeren Versprechungen in Bezug auf Entwicklungshilfe für Afrika ein Ende zu machen. Nebenbei hat der ein oder andere ja sicher Spaß daran, Berlusconi wie beim Hammerwerfen durch die Luft zu befördern.

Bereits 2005 hat der italienische Premierminister versprochen, mehr Geld in Entwicklungshilfe zu investieren. Während andere Länder den Nationen Afrikas die Schulden erlassen haben und aktiv die Zusammenarbeit für Bildung und gegen HIV mit finanziellen und ideelen Mitteln unterstützten, hat Berlusconi sich fein zurückgehalten. Tatsache ist, dass er die Gelder für Afrika sogar gekürzt hat.

Die Organisation ONE zieht Regierungschefs im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zur Verantwortung. Mit 'Wirf den Berlo' verfolgt man ein klares Ziel, nämlich Berlusconi aus der G8 zu werfen. Metaphorisch dürfen ihn die Internetnutzer auch selber werfen, allerdings eher in einem kleinen Online-Spiel. Man steht als olympischer Hammerwerfer im Stadion, muss Winkel und Kraft wählen und kann den umstrittenen Politiker schließlich fliegen lassen.

Die User von 'Wirf den Berlo' erfahren sicherlich Befriedigung, wenn sie den kleinen Comic-Berlusconi im Dreck landen sehen. Dennoch kann man sich auch ernsthaft an der Kampagne beteiligen, indem man die Online-Petition auf www.one.org unterzeichnet. 'Wenn du sicherstellen willst, dass die G8 ihre Verpflichtungen gegenüber Afrika einhalten, nimm an der Kampagne teil' wird man dort aufgefordert. Und mit 'Wirf den Berlo' darf man sich sogar mit einem Lächeln auf den Lippen beteiligen.

Bild: www.one.org

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