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Das neue Prada Phone von LG

Das neue Prada Phone von LG kommuniziert mit einer Armbanduhr. Wer jetzt an David Hasselhoff denkt, wie er als "Knight Rider" über seine Uhr sein Auto ruft, der liegt zwar doch etwas daneben, aber HiTech ist das alle mal. Das Prada II, oder LG KF900, wie die Modellbezeichnung lautet, vereint modisches High-End-Design mit technischer Raffinesse in einem luxuriösen Mobilfunk-Accessoire, das die wohl stärkste Konkurrenz für das neue iPhone von Apple werden könnte.

Erst seit 2004 drängt sich das südkoreanische Traditionsunternehmen LG auch zunehmend in den europäischen Mobilfunkmarkt. Im Jahr 2007 brachte die Zusammenarbeit mit dem italienischen Modeunternehmen Prada das erste Prada Phone hervor, das LG KE850. Noch diesen Monat erscheint das Prada II, dessen Design ähnlich schlicht und elegant ist wie das des ersten. Die Technik allerdings wurde um einiges verbessert.

Im Gegensatz zum Vorgänger hat das Prada II neben dem 3 Zoll großen Touchscreen auch eine komplette QWERTZ-Tastatur, die sich seitlich herausschieben lässt. Das schlichte Design täuscht beinahe über die Fähigkeiten des 130 Gramm schweren Gerätes hinweg: Eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Blitz und Bildstabilisator, WLAN und HSDPA für schnelles Internet, ein UKW-Radio und Stereo-Bluetooth, um nur die wichtigsten Eigenschaften zu nennen. Um es einfach zu sagen, das Prada II von LG unterstützt E-Mail und MMS genauso wie Videotelefonie, außerdem spielt es Musik und Videos, die auf dem internen Speicher (60 MByte) und der mitgelieferten 1-GByte-Karte gespeichert werden können.

So schön kann Technik sein: Ein Promo-Video zum Prada II von LG

Der wahre Clou am Prada II ist allerdings die Prada Link, die LG auch vorstellte. Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich diese exklusive Armbanduhr gleich dazu kaufen. Die hat aber nicht nur den schlicht-stylischen Look des Handys, sie steht auch noch in Kontakt zu ihm. Im Klartext heißt das, dass die Uhr Anrufe und SMS anzeigen kann, ohne, dass das Handy aus der Tasche genommen werden muss. Per Bluetooth sind die beiden Geräte miteinander verbunden, wahlweise klingelt oder vibriert die Prada Link am Arm.

So viel Luxus hat natürlich seinen Preis. Allein das Prada II lässt LG seine Kunden saftige 600 Euro kosten. Das Handy funktioniert natürlich auch ohne die Uhr, wer sich dennoch für die Prada Link entscheidet, der kann noch mal weitere 300 Euro berappen. Das ist nicht ohne, aber wer so wertvolle Gegenstände mit sich führt, der kriegt noch ein wenig Extra-Sicherheit: Falls sich das LG Prada II zu weit von der Prada Link Armbanduhr entfernt, schlägt diese nämlich Alarm.

Quelle: Zdnet.de, de.lge.com
Bild: LG Electronics

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