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Das Internet – eine Zweiklassengesellschaft?

Wenn es nach den USA geht, dann fällt demnächst die Netzneutralität weg, das bedeutet, dass es künftig möglich ist, dass das Internet zu einer Zweiklassengesellschaft mutiert. Die Behörde für Kommunikationswege brachte das in Amerika nun auf den Weg.

Die Frage lautet wie folgt: Sollten im Internet alle Menschen gleich behandelt werden, oder sollen die bevorzugt werden, die eine Gebühr für die Nutzung des www zahlen? Die Federal Communication Commission, die Behörde für Kommunikationswege – die damit auch für das Internet zuständig ist – lautet eindeutig: Ja und Nein.

Damit ist die Demokratie in Gefahr, zumindest die Demokratie im Internet, das sich bisher durch die Netzneutralität auszeichnete und alle Menschen gleich behandelte. Doch demnächst sollen diejenigen, die Gebühren zahlen, mit ihren Uploads schneller auf der Datenautobahn unterwegs sein, berichtet n-tv.

Die Behörde äußerte sich nicht eindeutig, ließ aber Spielraum für Telekommunikationsunternehmen in Zukunft tatsächlich Gebühren für das Internet zu verlangen. Experten befürchten dann eine Bieterschlacht wie auf dem Telefonmarkt. Sollte sich diese Idee in den USA durchsetzen, dann könnte es bald auch in Deutschland Gebühren für das Internet geben.

Bild: Schreenshot econ-pol.unisi.it , Pixelio

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