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China kopiert iPad

Das iPad von Apple ist noch gar nicht auf dem Markt und schon planen chinesische Hersteller, die neueste Errungenschaft von Steve Jobs zu kopieren und damit den Weltmarkt zu überschwemmen. Der besondere Clou an den 'chinesischen iPads' ist, dass die Geräte mit Windows 7 ausgestattet werden sollen.

Das riesige Reich China ist technologisch ganz weit vorne. Deswegen dürfte es für dort ansässige Firmen ein leichtes sein, das iPad schnellstmöglich nachzubauen. Und gegebenenfalls sogar zu verbessern. Und genau das passiert anscheinend gerade. Das asiatische Tablet soll laut IDG News Service mit einem 10,1 Zoll-Bildschirm und einem Intel-Atom Chip ausgestattet sein.

Als Software wollen die Chinesen das multitouchfähige Windows 7 aufspielen. Laut Medienberichten plant die Firma Teso diesen Coup. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der für Plagiatoren berüchtigten Stadt Shenzen. Und Teso-Mitarbeiter machen gar keinen Hehl daraus, dass die Idee für das Tablet von Apple stammt. Ein Produktmanager, der sich in einem Chat Wu nannte, bezeichnete das Produkt freimütig als 'iPad-Imitat'.

Der Tablet Computer soll in China 330 Dollar kosten, außerhalb ist er etwas günstiger und für 280 Dollar zu haben. Demnächst kommen aber noch andere iPads aus China auf den Markt. Die Firma Hanvon bietet ab April ein relativ teures Produkt für 730 bis 870 Dollar an. Das Unternehmen Lenvo hat den IdeaPad U1 angekündigt. Und das Tablet P88 von Shenzhen Great Long Brother Industrials gibt es schon einige Zeit zu kaufen. Experten rechnen noch mit mehr Imitationen. Das iPad-Plagiat von Teso wird also nicht das einzige bleiben, womit China in der nächsten Zeit anderen Herstellerländern den Rang ablaufen will.

Bild: Screenshot Macnotes, YouTube

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