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Chatroulette leitet Nackte direkt zu Hustler-Webseite weiter

In den letzten Monaten avancierte das Internet-Portal Chatroulette binnen kürzester Zeit zu einem der angesagtesten Angebote im Netz, ein großes Problem aber waren seit Beginn auch jene User, die sich völlig nackt oder in eindeutigen sexuellen Positionen vor die Webcam setzten... Für die zufällig zugeschalteten User mit dünnem Nervenkostüm bedeutete das nicht selten eine sehr unangenehme Überraschung.

Doch gegen dieses Phänomen geht Chatroulette nun erstmals offensiv vor. Benutzer, die sich oder beispielsweise ihre Genitalien entblößen, werden künftig ohne gefragt zu werden direkt an die Webseite des Hustler-Magazins weitergeleitet. Sie werden gar nicht mehr zum Chat zugelassen, und ihr Account wird für weitere Besuche auf Chatroulette gesperrt.

Schon in den letzten Wochen sah das Portal keine andere Möglichkeit, als die User für alle Zeiten mit ihrer IP-Adresse zu sperren, doch nun hat man durch die Kooperation mit Hustler noch einmal eine zusätzliche Einnahmequelle eröffnen können. Da jede Seite grundsätzlich mit jedem Klick Geld verdient, lohnt sich das Geschäft für Hustler, und Chatroulette bekommt davon natürlich einen Anteil ab.

Wie die Betreiber des Portals erklärten, sei die Häufigkeit von Nackten vor der Kamera bereits in den letzten Wochen stark zurück gegangen, künftig soll dieser Trend noch anhalten. Die Weiterleitung von exhibitionistischen Usern an Hustler könnte also für alle Beteiligten von Nutzen sein, ob aber Chatroulette langfristig tatsächlich zur jugendfreien Zone wird, darf trotzdem mehr als bezweifelt werden.

Quelle: Paperblog.com
Bild: YouTube, Ged Carroll (Flickr)

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