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Canon PowerShot G11

Hobbyfotografen, die auf exzellente Bilder wert legen, aber nicht auf eine Spiegelreflexkamera zurückgreifen wollen, sollten es einmal mit der Powershot G11 von Canon versuchen. Der direkte Nachfolger der G10 ist seit letztem Jahr auf dem Markt. Das besondere an der Kamera ist, dass sich Canon die Kritik am Bildrauschen des Vorgängers zu Herzen genommen hat. Um das Bildrauschen zu verringern, ist man einen ungewöhnlichen Weg gegangen und hat die Megapixel-Zahl von 15 auf 10 reduziert. Gleichzeitig verringerte man den Abstand zwischen den einzelnen Pixel.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn aufgrund der vergrößerten Sensorfläche pro Pixel, sind die Aufnahmen selbst bei größeren ISO-Zahlen noch verwendbar und sehen gut aus. Auch bei der Auflösung und der Farbtreue schlägt die Kamera Konkurrenzkameras mit höheren Megapixel-Zahlen. Neben einem Sucher hat Canon auch ein 2,8 Zoll Display integriert, das zum einen ein sehr scharfes Bild liefert, aber auch sehr beweglich ist. Der Bildschirm lässt sich ausklappen, neigen, drehen und mit komplett versteckt in die Kamera einklappen. Wie Chip Online feststellt, gab es das zuletzt bei der PowerShot G6, die nicht mehr produziert wird.

Über einen HDMI-Ausganng kann man sich die Fotos auch direkt auf den Fernseher holen. Bilder speichert der Fotoapparat übrigens sowohl als JPEG, als auch als im RAW-Format. Wenn das Display nicht genutzt wird, kann man bis zu 2000 Bilder machen, bevor man den Akku wieder aufladen muss. Das einzige was fehlt ist die Möglichkeit Videos in HD zu drehen. Die Kamera ist also gerade für all diejenigen, die keinen Wert auf eine erstklassige Videofunktion legen, absolut zu empfehlen. Die Canon Powershot G11 ist ab circa 470 Euro im Handel erhältlich und für fast 50 Euro billiger im Internet zu kaufen.

Bild: Canon

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