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Browsergames: Eine Erfolgsgeschichte

Spiele im Browser sind ein extrem beliebter Zeitvertreib, nicht nur bei einer Generation oder geschlechtsspezifisch, wie viele andere Spielgenre, sondern ganz allgemein. Das liegt auch daran, wie vielfältig Browsergames aufgestellt sind, sodass für jeden Spieler etwas zu finden ist, dass ihm oder ihr gefällt. Die Browserspielbranche sorgt sicher dafür, dass auch immer Nachschub kommt.

Die einfachsten Browsergames wurden mehr oder weniger mit der Entstehung der Browser entwickelt und haben jeweils die aktuellsten Funktionen genutzt: Früher bedeutete das, dass man nur in großen Bildern nach dem versteckten Link gesucht hat oder dass Passwortfunktionen für Endlos-Ratespiele genutzt wurden. Heute bieten Browser standardmäßig soviele Funktionen, dass ein Browsergames teilweise kaum noch von einem traditionellen Spiel zu unterscheiden ist. Man spielt dabei meistens basierend auf Flash-Anwendungen, aber auch das neue HTML5 verspricht vieles.

    richoz / Flickr

Entwicklung der Browsergames

Zumindest nicht durch weniger Funkionalität, aber es gibt doch einige wichtige Unterschiede: Browsergames kann man meist auch im Multiplayer-Modus spielen, das heißt, dass es ganz automatisch zum Spiel gehört, paralllel mit mehreren Spielern (die man nicht unbedingt persönlich kennen muss) an einer Aufgabe zu arbeiten. Das macht aus vielen Browsergames eine soziale Angelegenheit, auch wenn die Intensität der sich entwickelnden Beziehungen vermutlich nicht mehr so groß ist, wie in Zeiten der ersten Spiele.

Vor ungefähr 15 Jahren gab es bereits viele Strategiespiele, die man über den Browser spielen konnte. Man konnte dabei – oft sogar nur textbasiert – meistens Dinge tun wie Blumen pflanzen, Kriege führen oder Raumschiffe fliegen. Es haben sich mehrere Genre von Rätselspielen parallel dazu entwickelt und vor allem Tower-Defense-Spiele haben es in vielen verschiedenen Designs auch Spielern angetan, die sich immer weider an ein Spiel setzen wollten.

Heute gibt es all das und noch viel mehr: Statt ein paar Blumen zu pflanzen und sich zu freuen, dass sie wachsen, kann man ganze Farmen betreuen, Shops groß ziehen, Sternenkriege führen und mit anderen Spielern Missionen starten. Tower-Defense-Spiele bleiben beliebt, aber vor allem langfristige Strategie- und Rollenspiele haben es ebenfalls vielen Nutzern angetan.

Dabei gibt es auch Trends im Design der Spiele, deren Spielprinzip sich oft nicht stark voneinander unterscheidet: Plant man eine Pizzeria oder eine mittelalterliche Festung, immer geht es darum, Ressourcen gut zu verteilen. Besonders beliebt haben sich in letzter Zeit Spiele erwiesen, die sich rund um Süßes drehen: Kleine Tiere mit riesigen Augen oder tatsächlich einfach Zucker, beides wirkt scheinabr besonders verlockend.

Neue Spiele sind deswegen auch in diesem Jahr zu erwarten und variieren oft nicht stark die alten Ideen: My Little Farmies und Lets Farm greifen alte Ideen auf, genau wie Kings and Legends sogar eigentlich nur das Kartenspiel-Prinzip direkt an den PC bringt – oder eben aufs Handy.

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