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Blackberry Playbook - Der iPad-Konkurrent von Research in Motion

In den Markt für Tablet-PCs will nun auch Research in Motion einsteigen und kündigte für Anfang nächsten Jahres das Blackberry Playbook an. Dabei ist das Playbook ein Konkurrent, der gerade da ansetzt, wo es bei dem absoluten Marktführer Apple und seinem iPad mangelt oder wo es Anmerkungen von Seiten der Kritiker Anmerkungen gab.

So fällt auf, dass das Tablet mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll um einiges kleiner und damit handlicher ist, als das iPad. Dank des Dual-core Prozessors, der 1 Gigahertz schnell ist und dem Arbeitsspeicher von einem Gigabyte ist der kleine Rechner eine wirkliche Power-Maschine, die auf jeden Fall den Maßstab für die Konkurrenz noch einmal höher setzen wird.

Das Gerät soll mit zwei Kameras ausgestattet werden, die beide HD-fähig sind. Die Kamera auf Bildschirmseite wird dabei Bilder mit drei Megapixel machen, während die Kamera auf der Rückseite zwei Megapixel mehr aufweist. Videos werden alle in 1080p-Qualität aufgenommen.

Per microUSB- oder microHDMI-Anschluss kann man das Tablet an den Rechner oder an anderen Geräte anschließen. Der HDMI-Video-Ausgang kommt natürlich all denjenigen zu Gute, die nicht dagegen haben, ihre gespeicherten Filme auch hin und wieder über einen angeschlossenen Fernseher oder Computermonitor zu schauen.

Um maximale Freude im Internet zu garantieren, unterstützt das Gerät alles, was man heute so braucht, um ohne Hindernisse Inhalte im World Wide Web aufzurufen. HTML-5, Java, Flash oder OpenGL sind alles kein Problem. Mit Adobe Reader hat man auch den bekanntesten PDF-Reader mit an Bord und muss sich auch um PDF-Dokumente und eBooks keine Sorgen machen.

Alles in allem scheint man sich bei RIM durchaus Gedanken gemacht zu haben, wie man sein Playbook zu einem nützlichen Gerät entwickelt. Von dem Gerät darf man durchaus einiges erwarten, ist der Hersteller doch seit Jahren eine echte Nummer im Bereich der Smartphones für Businesskunden. Dementsprechend groß ist da natürlich die Messlatte schon von Haus aus gelegt.

Mit den eigenen Telefonen soll das Playbook übrigens auch ohne das Übertragen der wichtigsten Daten voll kompatibel sein. Soll wohl bedeuten, dass man bei verbundenen Geräten über das Tablet Zugriff auf das Telefon hat. Das hört sich jedenfalls sehr viel versprechend. Das Blackberry Playbook von Research in Motion soll im nächsten Jahr in 16 und 32 Gigabyte Versionen auf den Markt kommen.

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