Excite

Bitcoin: Ist die digitale Währung gefährlich?

Ist die digitale Währung Bitcoin nützlich oder gefährlich? Derzeit streitet sich die Internetgemeinde über Sinn und Zweck des neuen Zahlungsmittels. Die Macher halten sie für einen Meilenstein, andere im Netz tätige Menschen sowie Banken und Regierungen dagegen für sehr gefährlich.

Schon seit 2009 gibt es das digitale Währungskonzept von Satoshi Nakamoto, das auf einem peer 2 peer-System fundiert. Die Bitcoins liegen als Datei auf dem eigenen PC oder Notebook. Sie werden hochgradig verschlüsselt und sind anonym. Wer Bitcoins selbst erzeugen oder fälschen will, braucht schon ein ganzes Rechenzentrum dafür. Ein normaler Computer bräuchte für den Rechenvorgang drei bis fünf Jahre, berichtet DRadio Wissen.

Mit Bitcoins kann eigentlich alles bezahlt werden, was es gibt, seien es digitale Güter wie MP3s oder auch Dienstleistungen und Hardware. Um Inflation zu verhindern, sind sie auf 21 Millionen begrenzt. Aber Vorsicht: Geht die Festplatte kaputt und kann nicht wieder hergestellt werden, sind auch die Bitcoins futsch. So, als wenn man sein Portemonnaie mit viel Geld drin, verliert. Nur, dass man bei Bitcoins dann nicht auf einen ehrlichen Finder hoffen kann.

Die digitale Währung ist durch eine Einschätzung von Blogger Jason Calacanis in den Medien. Denn der hält Bitcoins 'für das gefährlichste Open Source-Projekt aller Zeiten'. Er geht sogar noch weiter. Es sei die gefährlichste technische Errungenschaft seit dem Internet selbst. Also wohl besser dann doch auf die übliche Währung zurück greifen, denn Banken und Regierungen sind auch nicht gerade begeistert von Bitcoins.

Bild: Bitcoin

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016