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Big Brother Awards an Apple und Facebook

Mit dem in der Welt der Technik und des Internets nicht sehr begehrten Big Brother Award sind nun die beiden Riesenfirmen Apple und Facebook bedacht worden. Die 'Auszeichnung' wird jedes Jahr an Unternehmen oder andere Organisationen verliehen, die sich beonders wenig um den Datenschutz verdient gemacht haben.

Das größte soziale Netzwerk des Internets, Facebook, ist ja bekannt für seinen nicht sehr vorbildlichen Umgang mit Datenschutz. Das Komitee des Big Brother Awards bemängelte besonders, dass in dem Netzwerk die Daten von Usern praktisch gesammelt und die Datenschutzbestimmungen ständig geändert werden, so dass kaum jemand durchblickt.

Apple verdiente sich den Preis durch die Tatsache, dass das iPhone ohne Apple ID quasi nicht nutzbar ist. Die Firma zwang ihre Kunden dazu, teure Hardware zu kaufen und den etwas zweifelhaften Datenschutzbestimmungen zuzustimmen. Weitere Big Brother Awards gingen an den Deutschen Zoll, die Zensuskommission, die Modemarke Peuterey, den Verlag für Wissen und Information, die Daimler AG und den niedersächsischen CDU-Innenminister Uwe Schünemann, berichtet computerbase.de.

All diese Firmen, Organisationen und Personen haben es im letzten Jahr mit dem Datenschutz nicht so ernst genommen und deshalb vom FoeBuD e.V. den Big Brother Award bekommen. Dabei werden nicht nur rechtliche, sondern auch moralische Verstöße mit einbezogen. Die Preisverleihung des Big Brother Awards, den Facebook und Apple jetzt für schlechten Umgang mit Datenschutz bekommen haben, fand am 1. April in Bielefeld statt.

Bild: Website Big Brother Awards

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