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Aus für Windows XP

Das Betriebssystem Windows XP ist schon sehr alt, aber immer noch sehr beliebt. Obwohl Microsoft schon einige Nachfolger auf den Markt brachte, liegt das gute, alte XP immer noch auf Platz 2 der Beliebtheitsskala. Aber damit wird bald Schluss sein. Denn der Software gab jetzt das Aus für Windows XP bekannt.

Schutz vor Viren kann nicht mehr versichert werden

Jeder, der schon länger einen PC benutzt, wird seine Erfahrung mit dem Betriebssystem Windows XP gemacht haben. Es ist userfreundlich und Nachfolger wie zum Beispiel Vista konnten sich auf lange Sicht nicht durchsetzen. Doch nun gab Microsoft das Aus für Windows XP bekannt. Wer das Betriebssystem immer noch auf seinem PC installiert hat, wird keinen Support mehr bekommen.

Deswegen sollten User sofort auf ein anderes Betriebssystem umsteigen. Denn das Sicherheitsrisiko sei seit dem 8. April, dem Datum des Endes für Windows XP enorm. "Es wird keine Sicherheitsupdates mehr geben", sagte der Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland, Oliver Gürtler. Vor allem Firmenkunden sollten sofort ein anderes System installieren, denn eine Garantie für einen Schutz gegen Viren oder ähnliches könne es nun nicht mehr geben.

Diese Nachricht betrifft weltweit 500 Millionen User, die immer noch Windows XP nutzen. In Deutschland sind dies 20 Millionen. Gürtler gibt laut der Rheinischen Post den Tipp, auf ein moderneres System wie etwa Windows 7 oder Windows 8 umzusteigen.

Viele Nutzer von PCs werden diese Nachricht nicht gerne hören. Denn für viele ist Windows XP immer noch das beste Betriebssystem. Seit der Veröffentlichtung am 25. Oktober 2001 erarbeitete sich das schon sehr alte System einen Marktanteil von 38,7 Prozent.

Keine neuen Treiber mehr

Windows brachte zwar immer wieder neue Betriebssysteme auf den Markt. Aber nur Windows 7 schaffte es, der XP-Version den Rang abzulaufen. Die 7er Version hat einen Marktanteil von 44,7 Prozent. Ein Umstieg nach dem Aus für Windows XP ist aber nicht nur wegen der zu befürchtenden Sicherheitslücken anzuraten. Ab sofort gäbe es auch keine Garantie mehr, dass es neue Treiber für Drucker und andere Hardware geben wird, teilte Microsoft mit.

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