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Ärger um Google Plus: Keine erfundenen Nicknames erlaubt

Nach wochenlangem Erfolg und Jubel um Google Plus, schlägt die Stimmung nun um und User sind sauer auf das neue, rasant wachsende Netzwerk von Google. Denn der Suchmaschinenriese möchte keine erfundenen Nicknames zu lassen. Google denkt aber über Lockerungen nach.

Google verfährt eindeutig nach dem Klarnamen-Konzept, das bedeutet, dass User mit Fantasienamen rausgeschmissen werden. Wer anonym bleiben möchte, der hat bei Google Plus also nicht verloren. Dass die User aber so sehr auf die Barrikaden gehen, damit hat Google wohl nicht gerechnet.

Trotzdem bleiben sie bei ihrem Konzept. Wird ein User entdeckt, der einen frei erfundenen Nickname benutzt, wird dieser gewarnt, dass er kurz vor einer Sperrung steht. Dann hat er Zeit, seinen Fantasie-Nick in seinen richtigen Namen umzuändern. Das berichtet jetzt der Blog gpluseins.de.

Wer unbedingt ein Pseudonym nutzen möchte, der kann dies aber bei Google Plus trotzdem tun. Google kündigte an, dass man sich dort ein Konzept überlege, wie man mit dem Thema besser umgehen könnte. Außerdem hat jeder User die Möglichkeit, neben dem Klarnamen noch weitere Namen anzugeben. Wir werden sehen, wie sich Google Plus aus dem ersten Knatsch mit Usern befreit.

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