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Apple versuchte iPod-Explosion zu vertuschen

Der US-Amerikanische Hard- und Software Konzern Apple ist eigentlich bekannt für seine totale Nähe zum Kunden und rühmt seine konkurrenzlose Verlässlichkeit auf allen Gebieten, dass es aber auch bei Apple in kniffligen Fällen nicht immer aufrichtig und ehrlich zugeht, zeigt jetzt der Fall des explodierenden iPods von Ellie Stanborough.

Ihr Vater hatte ihren neu erworbenen iPod aus Versehen fallen gelassen, dann geschah das unglaubliche. Erst wurde der MP3-Player immer heißer, begann nach und nach Rauch auszustoßen und schoss dann mit einem lauten Knall und einer regelrechten Explosion in die Höhe. Die Familie aus Liverpool war überrascht und bat Apple darum, ihnen den Schaden zu ersetzen und den iPod zurückzunehmen.

Was folgte war ein offizieller Brief, in dem Apple anbot, das Geld für den iPod zu erstatten, unter der Voraussetzung, dass sich die Familie Stanborough dazu bereit erklären würde, absolutes Stillschweigen über den Vorfall zu garantieren. Aber damit nicht genug. Die Familie war regelrecht geschockt über den Tonfall des Briefes, wie der Vater in einem Interview mit der britischen Times erklärte.

In der Erklärung sollten sich die Stanboroughs ihr ganzes Leben lang verpflichten, nichts weiter zu erzählen. Andernfalls, so sollten sie mit der Erklärung erlauben, könnte Apple gar gerichtliche Schritte gegen sie einleiten. Die Familie lehnte dankend ab und ging nun mit dem Fall in die Öffentlichkeit, Apple verweigerte derweil jeden Kommentar zu der iPod-Explosion und der versuchten Vertuschung. Von der Firma hieß es, man habe den iPod nicht gesehen und könnte daher auch nichts dazu sagen.

Bild: Screenshot Times Online

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