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Apple verbannt Sexy-Apps und gibt dürftige Erklärung

Der Amerikanische Computer- und Software-Konzern Apple steht wegen der Verbannung zahlreicher Apps wieder einmal in der Kritik. Mit einem Schlag hatte der Hersteller verschiedene Sexy-Apps von seinem Shop gestrichen, weil diese wohl zu viel nackte Haut zeigten. Nun lieferte Apple eine erste Erklärung zu den Maßnahmen, diese aber sind an Undurchsichtigkeit kaum zu überbieten.

Denn nicht nur, dass der Konzern zwar auf der einen Seite die heiklen iPhone-Apps einfach aus seinem Store schmiss, andere Apps mit halb bekleideten Frauen blieben weiterhin erhältlich. Anscheinend gibt es mit den großen Konzernen von Playboy und Sports Illustrated andere Abmachungen und lukrativere Verträge...

Dies traf auf die Anwendungen Strip Simon, Tight Body Perky Boobs und SlideHer Nautica Thorn jedenfalls nicht zu – sie wurden neben anderen 5.000 unliebsamen Apps kurzerhand aus dem Shop verbannt. Einmal mehr melden sich Kritiker von Apple, die darauf aufmerksam machen, dass der Computerhersteller hier über eine immer steigende mediale Macht verfügt und diese auch nach Belieben einsetzt.

Hier gibt´s den Teaser zu Strip Simon

In einem Interview mit der New York Times erklärte Phillip Schiller, Head of Worldwide Marketing, man habe bei der Verbannung der Apps eben auch darauf geachtet, von wem ein Programm stamme und welchem Zweck es diene – für Playboy und Sports Illustrated würden daher nicht so strenge Regeln gelten. Die anderen Programmierer der Sexy-Apps schauen bei Apple eben einfach in die Röhre.

Quelle: PCwelt.de
Bild: YouTube

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