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Apple sichert sich die Rechte am Namen "iWatch"

Apple will sich den Namen "iWatch" offensichtlich als Patent anmelden. Beim japanischen Patentamt ist ein entsprechender Antrag eingegangen, so jedenfalls lautete ein Bericht von Bloomberg am Montag. Dem Bericht zufolge will Apple den Namen markenrechtlich schützen lassen. Das beschriebene Produkt sei ein tragbarer Computer oder eine Uhr.

Bei der iWatch soll es sich laut Gerüchteküche um eine Armanduhr handeln, die bestimmte Funktionen von iPhone und iPad übernehmen kann. Für Liebhaber von Digi-Spielzeug vermutlich eine wahre Freude. Es sollen etwa einhundert Mitarbeiter an dem Projekt arbeiten. Insider berichten, dass unter ihnen neben Designern und Software-Entwicklern auch Manager sowie Marketing-Experten seien.

Dass Apple sich den Namen schützen lässt, muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die iWatch auch wirklich in absehbarer Zeit auf den Markt kommt. Der Konzern könnte ebenso einfach versuchen, die Konkurrenz ein bißchen nervös zu machen. Oder um später Ausgaben zu sparen: Bisher war Apple nämlich immer davon ausgegangen, dass das kleine "i" ihres sei. Beim iPad kam es dann aber zu Problemen, denn in China besaß bereits eine andere Firma die Rechte an dem Namen. Apple blätterte schließlich 60 Millionen Dollar hin um die Rechte zu bekommen.

Zweifel, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet, gibt es seit Monaten nicht mehr. Nachdem sich der Konzern das Patent für das biegsame Glas hat sichern lassen, ranken sich die Gerüchte nicht mehr um das Ob, sondern um das Wann und Wie. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Samsung, Sony oder Pebble warten ebenso auf mit dem Gadget fürs Handgelenk.

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