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Apple gewinnt Patentrechtsstreit

Seit drei Jahren schon läuft ein Rechtsstreit zwischen Apple und der Firma Mirror Worlds, nun hat ein Gericht entschieden, dass die Firma von Steve Jobs nicht gegen das Patentrecht verstoßen hat. Eine Geschworenenjury sah das im letzen Jahr noch anders und verklagte Apple zu 625 Millionen Dollar Schadensersatz.

Im Oktober 2010 hatte Apple den Streit um Patente eigentlich schon verloren gehabt. Angeblich benutze das Riesenunternehmen drei Ideen der Firma Mirror Worlds für die Cover Flow-Funktion, die Spotlight-Suche und die Datensicherung Time Machine. Das berichtet nun die Technik-Website zdnet.de.

Das Geschworenengericht verdonnerte Apple zu 625 Millionen Dollar Schadensersatz. Richter Leonard Davis hob diese Entscheidung jetzt wieder auf. Apple hatte schon kurz nach dem Richterspruch im Oktober das Gericht darum gebeten, die Beweise genauer zu prüfen. Das taten die Juristen dann.

Die Geschworenen sollen sich von den Argumenten von Mirror Worlds beeinflusst lassen und nicht aufgrund von Fakten entschieden haben. „Egal wie attraktiv eine Partei ihre Seite des Falls darstellt: Ohne Unterstützung durch Beweise fehlt jede Grundlage“, so Richter Davis. Er hob nun das Urteil gegen Apple auf und entschied, dass die Firma von Steve Jobs nicht die Ideen des Unternehmens Mirror Worlds benutzt.

Bild: apfelzoo.de, amazon

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