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Apple: Kinderarbeit bei Zuliefererfirmen

Der Weltkonzern Apple überprüfte viele seiner Zulieferfirmen und stellte teils schlimme Verhältnisse fest, die Produkte werden teilweise durch Kinderarbeit hergestellt. Außerdem deckte der iPhone-Hersteller noch Gesundheitsrisiken für Angestellte auf. Apple zog bereits Konsequenzen.

Insgesamt 127 Betriebe untersuchte Apple in 2010. Nun veröffentlichte der Konzern einen Bericht über die Ergebnisse, die zumeist besorgniserregend sind. In zehn Zuliefererfirmen in China seien insgesamt 91 Kinder damit beschäftigt, Apple-Produkte herzustellen. Das berichtet nun der FOCUS.

In einer Fabrik alleine wären 42 Minderjährige beschäftigt. Sie hätten von der Schule gefälschte Pässe bekommen, teilte Apple mit und beendete sofort die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Gefährliche Düfte hätten dagegen die Mitarbeiter einer Firma in Shanghai einatmen müssen. Apple forderte insgesamt 80 Betriebe auf, den Umgang mit gefährlichen Chemikalien zu ändern und ihre Mitarbeiter zu schützen.

Dagegen seien die Zustände im vor Monaten wegen einer enorm hohen Selbstmordrate in die Schlagzeilen geratenen Unternehmen Foxconn inzwischen besser. Dort lobte man Apple für seinen Einsatz. Die Mitarbeiter würden nun besser unterstützt und dort seien definiv 'Leben gerettet' worden, heißt es. Trotzdem deckte Apple mit seinem Bericht über die Zustände in 127 Zuliefererfirmen eine Menge Mängel wie Kinderarbeit und Gesundheitsrisiken auf.

Bild: Wikipedia, Screenshot china-observer.de

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