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Apple entfernt Wikileaks-App

Wikileaks ist derzeit in aller Munde, aber Apple möchte kein Wikileaks-App in seinem Angebot haben. Nur drei Tage konnten Besitzer von iPhones das Wikileaks-Apps auf ihr Handy laden. Diese Absage an die Enthüllungs-Homepage hat aber nichts mit den juristischen Problemen von Julian Assange zu tun.

Igor Barinov heißt der Mensch, der Wikileaks auf iPhones bringen wollte. Der Russe entwickelte ein App, dass den Zugriff auf Wikileaks-Veröffentlichungen ermöglichte, auch wenn der Server der Website nicht erreichbar ist. Ab dem 17. Dezember stand die App zum Download bereit.

Am 20. Dezember nahm Apple die Application aus dem Programm. Und schon steigen die Wikileaks-Freunde auf die Barrikaden und werfen der Firma von Steve Jobs vor, vor den Wikileaks-Gegnern zu kuschen. Der Grund für den Rausschmiss aus dem App-Programm ist aber ein anderer.

Der Macher des Wikileaks-Apps ließ die Hälfte des Preises von 1,99 Dollar als Spende an Wikileaks fließen. Lediglich 60 Cent gingen an Apple. Das verstößt aber gegen die Regeln für Applications. Spenden dürfen nur Macher von kostenlosen Apps entgegen nehmen, wie n-tv berichtet. Damit fliegt die Wikileaks-App aus dem App-Store von Apple.

Bild: Wikipeadia 1, 2

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