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Apple: Abzocke mit der Poker-App

Wer über sein iPhone oder das iPad mit der Application 'Texas Poker' zockt, der sollte schnell seine Kreditkartenrechnungen oder Kontoauszüge checken, denn derzeit beschweren sich viele iTunes-Kunden darüber, dass Apple ihnen maßlos hohe Beträge für angeblich gekaufte Poker-Chips abzieht. Apple schweigt bisher darüber.

Der Download von 'Texas Poker' ist zwar kostenlos, wer dann aber mitpokern möchte, der muss per 'In-App-Kauf' Pokerchips kaufen. Dazu muss der iTunes-Kunde entweder seine Kreditkartendaten angeben oder über den Bezahldienst 'Click and Buy' ein Konto einrichten. Das Geld wird dann vom eigenen Bankkonto abgebucht.

Aber diese Abbuchungen sind bei vielen Kunden vollkommen überzogen. 'Mir wurden 80 Euro abgebucht, ohne dass ich das Spiel kenne, geschweige jemals geladen haben', sagte ein Betroffener laut der BILD-Zeitung. Bei anderen sollen sogar 150 oder 230 Euro abgebucht worden sein, ohne dass eine große Menge an Chips gekauft wurde. Die BILD spricht schon von 'App-Zocke'.

Wer hinter diesen Abbuchungen steckt, darüber gibt es von Apple bisher keine Auskunft. Der Riesenkonzern schweigt sich genau wie Spielehersteller Kamagames noch aus. Viele vermuten jetzt, dass Apple Opfer einer Hackerattacke geworden, bei der die Kundenaccounts geknackt worden sind. Und die Hacker kaufen nun Chips von fremdem Geld, verprassen es oder machen es zu echtem Geld. Betroffene sollten sich an den iTunes-Support wenden. In der Regel erstattet Apple das fälschlich abgebuchte Geld zurück.

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