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Anonymous knackt die NATO

Die Hackergruppe Anonymous hat sich offenbar ein neues Ziel ausgesucht, Aktivisten der Cyberpiraten behaupten jetzt, dass sie in die Computer der NATO eingedrungen sind und viele geheime Dokumente entwendet haben. Als Beweis für ihre Behauptung veröffentlichten sie angeblich echte, brisante Geheimpapiere.

Über Twitter schickt Anonymous die Meldung heraus, dass angeblich der Computer der NATO gehackt wurde. Dabei sei 'viel geheimes Material entwendet' worden. Insgesamt soll es sich dabei um ein Gigabyte an geheimen Dokumenten handeln. Das vermeldet jetzt die Nachrichtenseite n-tv.

Die NATO ist gerade dabei, diese Meldung zu prüfen. Sicherheitsexperten des Bündnisses checken gerade die Computer und schauen, ob tatsächlich irgendwelche Dokumente durchsucht oder entwendet wurden. Dabei stellte ein Sprecher der Vereinten Nationen klar: 'Wir verurteilen aufs Schärfste die Veröffentlichung von Dokumenten, die als geheim eingestuft sind. Das ist eine potenzielle Gefahr für die Sicherheit der Nato-Verbündeten, der Streitkräfte und Bürger.'

Aber die Hacker wissen anscheinend selbst, wo die Grenze ist. Die beiden angeblichen Geheimdokumente, die veröffentlicht wurden, sind nicht sonderlich brisant. Es geht 'nur' um Kosten für Kommunikationsdienste für die Truppen im Balkan. Über Twitter meldet Anonymous, dass es unverantwortlich sei, den Rest der gestohlenen Papiere zu veröffentlichen.

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