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Angriff auf PayPal wegen Wikileaks

Weil der Internet-Bezahldienst PayPal von Internetaktivisten angegriffen wurde, hat das FBI jetzt Geschäftsräume in Texas durchsucht. Von dort sollen gezielt Angriffe gegen Firmen und Unternehmen gefahren worden sein, die die Website Wikileaks ab sofort boykottieren.

So genannte Denial-of-Service-Attacken hatte PayPal an das FBI gemeldet. Die Ebay-Tochter hatte auch schon die Nicknames der Verdächtigungen weitergereicht. Ins Visier der Ermittler sind zwei Internetaktivisten mit den Namen '4chan' und 'Anonymous' geraten. Das berichtet die Technik-Website zdnet.de.

In den Geschäftsräumen in Texas beschlagnahmte das FBI einen Server, von dem die Angriffe aus gestartet worden seien sollen. Die Attacken laufen unter dem Titel 'Operation Payback'. Ziel sind Unternehmen und Firmen, die Wikileaks-Konten eingefroren haben. PayPal löste das Konto von Julian Assanges Website wegen angeblicher 'illegaler Aktiviäten' auf.

Eigentümer dieses Kontos war die Wau-Holland-Stiftung. Sie nahm Spenden für Wikileaks entgegen. Die Stiftung leitete nach der Sperrung rechtliche Schritte gegen PayPal ein. Der Bezahldienst gab daraufhin die Gelder für Wikileaks wieder frei, nahm aber keine weiteren Spenden entgegen. Die Angriffe auf PayPal von den Wikileaks-Unterstützern verhinderte das alles aber nicht.

Bild: PayPal

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