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Angeblicher Vertrag von 'Facebook-Besitzer' Paul Ceglia aufgetaucht

Bereits vor einiger Zeit berichteten wir über Paul Ceglia, der behauptete, stolze 84% an Facebook zu besitzen, weil er seinerzeit einen Vertrag mit Gründer Marc Zuckerberg unterschrieben hatte. Nachdem er anfangs jedoch naturgemäß nur belächelt wurde, tauchte nun laut Informationen von Meedia.de und Basicthinking.de eben jener angebliche Vertrag im Internet auf. Zuerst wurde er vom amerikanischen Portal Scribd.com veröffentlicht!

Zahlreiche Plattformen berichten nun von dem angeblichen Vertrag und drucken diesen auch mit Verweis auf die entsprechenden Stellen ab, doch sollte er echt sein, könnten tatsächlich harte Zeiten für Zuckerberg anbrechen. Analysten wie der Chefredakteur von Alleyeinsider.com Henry Blodget meinte sogar: 'Nur wenn Facebook belegen kann, dass dieser Vertrag eine Fälschung ist, dürfte eine außergerichtliche Einigung zu umgehen sein.'

Blodget geht tatsächlich davon aus, dass der aufgetauchte Vertrag Paul Ceglia zu einem reichen Mann machen könnte. Schon einmal musste Zuckerberg eine Entschädigung von 65 Millionen Dollar bezahlen, damals erhielten die Winklevoss-Brüder den Millionenbetrag. Blodget dazu süffisant: 'Die beiden hatten damals nichts in der Hand und haben kassiert – es könnte sein, dass Paul Ceglia mit weitaus mehr nach Hause geht.'

Noch zeigen sich Facebook und Zuckerberg gelassen, in einem ersten Statement zweifelte man die Echtheit dieses Vertrages stark an. 'Ich dachte zu diesem Zeitpunkt damals noch gar nicht an Facebook, wie hätte ich ihm dann einen Anteil geben können?', erklärte der Gründer. Doch ob die potentiellen Anteile am Vorläufer 'The Face Book' durch den aufgetauchten Vertrag mit Paul Ceglia auch Auswirkungen auf die Gegenwart haben, das müssen wohl bald die Gerichte entscheiden...

Bild: www.scribd.com, YouTube

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