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Amazon: 'Spamfilter' gegen schlimme Geschenke

Wer sich vor Geschenken wie Socken oder Krawatten schützen möchte, der kann dies jetzt beim Online-Versandhandel Amazon tun, denn dort gibt es ab sofort einen so genannten Spamfilter gegen unbeliebte Geschenke. Ganz uneigennützig ist das nicht. Denn Amazon zahlt jedes Jahr viel Gebühren an Retour-Paketen.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Wer einen Account bei Amazon hat, kann nun eine so genannte Schwarze Liste führen, in der er Artikel kennzeichnet, die er auf keinen Fall haben möchte. Vermerkt sein in der Liste kann grundsätzlich alles, und sollte einmal eine Bestellung eines dieser Artikel aufgegeben werden, so wird das Paket niemals abgeschickt werden.

Denn der Spamfilter sortiert das mit Sicherheit nett gemeinte Geschenk sofort aus und schickt dem Empfänger stattdessen eine Gutschrift, mit der er sich dann einen Artikel bei Amazon bestellen kann, den er auf jeden Fall haben möchte. Der Beschenkende kriegt davon gar nichts mit, dass seine Bestellung quasi ausgetauscht wurde, darüber wird derjenige, der das Geschenk von der Schwarzen Liste ausgewählt hat, nicht informiert.

Diese neue Maßnahme ist ein guter Schutz vor unliebsamen Geschenken. Aber Amazon tut dies nicht ganz uneigennützig. Fast ein Drittel aller Geschenke gehen an den Online-Versandhandel zurück, berichtet n-tv. Wenn Amazon mit dem Spamfilter gegen Krawatten und Co. diese Zahl verringen kann, spart das Unternehmen eine Menge Geld.

Bild: amazon.de

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