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Altly: Die Alternative zu Facebook?

Mit Altly geht ein neues Social Network an den Start, das sich vorgenommen hat, Facebook ernsthaft Konkurrenz zu machen. An erster Stelle soll dabei die Privatsphäre der Nutzer stehen, erst danach kommen wirtschaftliche Interessen. Wie Altly genau funktioniert ist bislang noch unklar, da man bisher einzig den gewünschten Benutzernamen registrieren lassen kann.

Hinter Altly steht der ehemalige Myspace-Manager Dmitry Shapiro. In einer Art Manifest legt er auf dem Blog zum Social Network die Gründe dar, warum es so dringend einer Alternative zu Facebook bedarf. So habe jedes erfolgreiche Produkt einen Gegenspieler wie Coca Cola Pepsi Cola und PCs den Mac, nur für Facebook fehle ein solcher Antagonist.

Altly soll dabei genau die Dinge besser machen, die viele Nutzer an Facebook bemängeln. Statt undurchsichtiger Nutzungsbedingungen sollen die Nutzer bei Altly vollständig über ihre persönlichen Daten verfügen können. Altly ist nicht das erste Social Network, das sich selbst als Facebook-Konkurrent bezeichnet. Da Gründer Dmitry Shapiro exzellente Kontakte zu möglichen Geldgebern attestiert werden, könnte es jedoch mehr Erfolg haben als vergleichbare Projekte.

Doch wo Investitionen getätigt werden, sollen später auch Gewinne sprudeln. Es ist also fraglich, ob Altly dauerhaft die Privatsphäre der Nutzer als oberste Priorität gelten wird. Darüber hinaus ist es derzeit natürlich noch völlig ungewiss, inwieweit das neue Social Network von den Nutzern angenommen wird. Da Nutzer in der Regel eher bei dem bleiben, was sie kennen und was für sie im Alltag gut funktioniert, dürfte es für Altly ziemlich schwer werden, eine ernsthafte Konkurrenz für Facebook darzustellen.

Quelle: 20min.ch, blog.altly.com
Bild: altly.com, marcopako/flickr.com

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