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Acer: 300 Mitarbeiter entlassen

Weil der PC-Hersteller Acer Betriebskosten einsparen muss, verlieren weltweit 300 Mitarbeiter ihren Job. Damit sollen 30 Millionen Dollar eingespart werden. Aber nicht nur der Arbeiter muss verzichten, auch die Bosse in den oberen Managementetagen gehen sich selbst ans Gehalt.

Die Mitarbeiter haben bisher in Acer-Filialen in Europa, Naher Osten und Afrika gearbeitet. Für die 300 Entlassungen wird einmalig eine Abfindung von 30 Millionen Dollar fällig, genau so viel, wie der taiwanische Konzern nach eigenen Angaben durch den Stellenabbau einsparen wird.

Die Management-Etage will auch nicht tatenlos sein, bei den Sparmaßnahmen. Dort verzichte die Manager auf 50 Prozent ihres Gehaltanteils. Die Angestellten erhalten einen geringeren Bonus. Ausgezahlt werden nur noch 60 Prozent der ausgemachten Bomuszahlung. Das berichtet jetzt zdnet.de.

Seit zwei Quartalen erfüllt Acer die Erwartungen nicht, die Aktie steht derzeit auf einem Zweijahrestief. Dazu kommt noch, dass in Europa durch Buchungsfehler viel Ware auf Lager blieb. Die wird nun zu Dumpingpreisen angeboten, was noch einmal 150 Millionen Dollar kostet. Die Sparmaßnahmen bei Acer sind also bitter nötig.

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