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3D TV - Dreidimensionaler Fernsehgenuss fast wie im Kino

Seit einigen Jahren gibt es ab und an spezielle TV-Sendungen und Video-Angebote in 3D. Der Betrachter muss sich eine der bekannten rot-grünen Brillen aufsetzen, damit die Bilder räumlich wirken können. Ungünstige Nebeneffekte sind allerdings blasse Farben und Doppelbilder.

Spezielle TV-Geräte und neue TV-Technik versprechen 3D-Fernsehen in einer Qualität wie im Kino. Die etablierten TV-Hersteller sind mit einigen Modellen auf dem Markt und jährlich werden es mehr. Die Preise für einen 3-D-TV mit einem kleinen 32-Zentimerbildschirm starten bei rund 600 Euro.

Die 3D-Wirkung entfaltet sich allerdings spektakulärer, wenn es sich um einen größeren Fernseher handelt. Die von Experten empfohlene Diagonale eines 3D-TV-Bildschirms beträgt den halben Betrachtungsabstand. Sitzt ein Betrachter etwa zweieinhalb bis drei Meter vom TV entfernt, wäre ein 50 bis 52 Zoll Bildschirm (Diagonale etwa 130 Zentimeter) ideal.

Ohne eine Shutter-Brille geht bei den meisten 3D-Fernseher nichts. Shutter-Brillen haben große Ähnlichkeit mit Sonnenbrillen, beherbergen allerdings noch Elektronik und Batterie. Per Infrarot-Signal stellt sich die Brille auf die Bildfrequenz ein. Nachteilig ist, dass es keine einheitlichen Shutter-Brillen gibt. Fernseher verschiedener Hersteller brauchen andere der nicht ganz billigen Brillen (ab 50 Euro).

Andere 3D-Fernseher nutzen als Technik die Polarisation für den 3D-Effekt. Mit dieser Technik wird auch in 3D-Kinos gearbeitet. Die Brillen kosten zwar wenig, doch die Polarisation lässt die 3D-Bilder mit einer einer in der Vertikale halbierten Auflösung beim Betrachter ankommen.

Wer sich einen der teuren 3D-Fernseher anschafft, wird mit sehr guten Bilderlebnissen beim normalen 2D-Fernsehen sowie mit 3D-Filmen und-Spielen belohnt. Auf Idealo.de gibt es den LED-TV SAMSUNG UE40D6500-3D. Dieser Flatscreen für 3-D-Fernsehen kostet weniger als 750 Euro inklusive Versand.

Experten sind sich dennoch einig, dass dreidimensionaler Fernsehgenuss ohne Spezialbrille erst in fünf bis sechs Jahren anzutreffen sein wird. Auf der IFA war ein Computerbildschirm von LG der größte Bildschirm für diese Art von Fernsehen. Nur unter Einsatz von aufwendiger Technik, die die Augen des Betrachters beobachtet, kann ein dreidimensionaler Bildeindruck vermittelt werden.

Noch ist der Betrachtungswinkel das Hauptproblem für unbeschwertes 3-D-Fernsehen. Wer bei der derzeit angebotenen 3-D-Fernsehtechnik seinen Kopf bewegt, sieht für einen kurzen Moment störende Bildeffekte. Echter Filmgenuss für zu Hause ist das noch nicht.

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